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Über uns

In der Fachinnung HKH - Innung für Schreiner, Bestatter und Baufertigteilmonteure im Saarland sind über 130 saarländische Bestattungsunternehmen organisiert. Wir sind damit die Mitglieder stärkste Organisation für den Berufsstand in unserer Region. 

Die Innung ist eine Körperschaft der öffentlichen Rechts. Ihre Aufgaben und Zuständigkeiten sind im Gesetz, den §§ 52 ff. der HwO, sowie in der jeweiligen Innungssatzung geregelt. Die Rechtsaufsicht über die Innung hat die Handwerkskammer, in unserem Falle die HWK Saarbrücken.

Zu den Aufgaben gehören die Förderung des Berufsstandes im Bereich Aus- und Weiterbildung, die Interessenvertretung gegenüber Behörden und anderen Marktteilnehmern. Des Weiteren kümmern wir uns um den Abschluss von Tarifverträgen durch Einbeziehung der Bestatter in die Tarifverträge des Tischlerhandwerks oder um die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedsunternehmen und deren Kunden.

Zu allen Aufgaben finden Sie auf unseren Seiten oder unter www.schreiner-saar.de weitere Hinweise.

Wichtig ist vor allem, dass es in einem Bezirk immer nur eine Innung geben kann - das sichert uns ein Alleinstellungsmerkmal. Siehe dazu auch die Ausführungen zur Fachgruppe oder unter Aktuelles.

Im Jahr 1998 war die Schreinerinnung des Saarlandes die erste Organisation im deutschen Handwerk, die von der damals kurz zuvor vom Gesetzgeber eröffneten Möglichkeit Gebrauch machte, auch Mitglieder aus nahestehenden handwerksähnlichen Gewerken aufzunehmen. Seitdem unterhält die Innung eine eigene Fachgruppe für Bestatter - genauso wie eine Fachgruppe für Schreiner oder Baufertigteilmonteure.

Peter Schneider (im Foto rechts) ist seit Februar 2014 neuer Vorsitzender der Bestatterfachgruppe in der Fachinnung Holz und Kunststoff Saar. Der zu diesem Zeitpunkt 56jährige Bestatter- und Schreinermeister aus Saarbrücken-Burbach wurde in der gut besuchten Fachgruppenversammlung, die im Rahmen der 15. Südwestdeutschen Bestattertagung in Saarbrücken-Von der Heydt stattfand, gewählt. Er löste damit Rainer Gebhardt (Blieskastel-Niederwürzbach) ab, der seit 2002 der Fachgruppe vorstand. Stellvertretender Vorsitzender ist Schreinermeister Hans-Jörg Blasius (li.) aus Saarlouis.

 

Weitere Mitglieder des Fachgruppenausschusses sind:

  • Erik Selzer (Bestattermeister) aus Beckingen
  • Roman Feld (fachgeprüfter Bestatter) aus Nalbach
  • Peter Zimmer (fachgeprüfter Bestatter) aus Quierschied
  • Nicole Backes (fachgeprüfter Bestatterin) aus Oberthal
  • Alexander Kempf (Bestattermeister) aus Gersheim

Alle Mitglieder der Innung mit einem Eintrag als Bestatter in die Handwerksrolle - entweder ausschließlich oder im Nebengewerbe -gehören automatisch der Fachgruppe an. Zu den wichtigsten Erfolgen der Fachgruppe seit Ihrer Errichtung gehören der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit den Sozialhilfeträgern, die Etablierung der Weiterbildung zum fachgeprüften Bestatter und ein speziell auf die Bedürfnisse kleinerer Bestatter zugeschnittenes Angebot einer Bestattungsvorsorgeregelung. Dies schlägt sich nieder in stetig wachsenden Mitgliederzahlen.

Nicht zu vergessen ist auch die Vorreiterrolle der saarländischen Bestatterinnung für die Entwicklung auf Bundesebene. Wir waren ganz maßgeblich daran beteiligt, dass sich auch andere Schreinerinnungen und -verbände für Bestatter geöffnet haben und letztlich der Bundesverband Holz und Kunststoff auch der zuständige Bundesinnungsverband für die Bestatter ist.

Seit 2002 ist der Bundesverband Holz und Kunststoff auch der Bundesinnungsverband für die Bestatter. Weitere Fachgruppen bilden die Tischler/Schreiner und die Baufertigteilmonteure.

Ausführliche Informationen finden sich unter www.bestatterdeutschland.de und unter www.tischler-schreiner.de

1. Vorteile des Schlichtungsverfahrens

Ein Schlichtungsverfahren bietet die Möglichkeit zu einer schnellen, sachkompetenten und kostengünstigen Klärung von Werksvertragsstreitigkeiten.

Schnell
In der Regel findet innerhalb eines Monats nach Anrufung der Schlichtung ein Ortstermin statt. Gerichtliche Verfahren dauern oft jahrelang.

Sachkompetent
Wir bringen juristischen Sachverstand ein und, was fast noch wichtiger ist, auch Sachverständigenkenntnisse aus unseren Gewerken. Die Ortstermine finden unter Beteiligung erfahrener Praktiker statt, die in der Regel als Sachverständige bei der Handwerkskammer vereidigt und auch für saarländische Gerichte tätig sind.

Kostengünstig
Nur bei Durchführung der Verfahren mit Ortstermin fallen in der Regel überhaupt Kosten an. Diese Kosten liegen jedoch weit unter den Kosten, wenn ein Privatgutachten in Auftrag gegeben wird (dieses kostet in der Regel weit über 300,-- €), und vor allem unter dem Kostenrisiko, wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt.

 

2. Einleitung des Schlichtungsverfahrens

Das Schlichtungsverfahren wird eingeleitet durch Anrufung der Schlichtungsstelle bei unserer Fachinnung entweder durch das Innungsmitglied oder dessen Kunden. Kunde eines Innungsmitgliedes kann wiederum auch ein anderes, von diesem beliefertes Innungsmitglied sein.

 

3. Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlage für unser Tätigwerden in einem Schlichtungsverfahren sind die Handwerksordnung und die Satzung. In § 54 Absatz 3 der Handwerksordnung heißt es:

"Die Handwerksinnung kann ... bei Streitigkeiten zwischen den Innungsmitgliedern und ihren Autraggebern auf Antrag vermitteln".

Die gleiche Formulierung findet sich auch in § 3 Absatz 3 unserer Innungssatzung.

 

4. Freiwilliges Verfahren

Wie gerade eben gesehen, wird das Schlichtungsverfahren nur auf Antrag durchgeführt. Es besteht also keine Verpflichtung, ein Schlichtungsverfahren anzurufen oder anzunehmen. Die Beteiligung ist also völlig freiwillig.

 

5. Ende des Verfahrens

Das Schlichtungsverfahren wird durch Abschluß eines privatrechtlichen Vergleiches oder, indem wir das Scheitern der Schlichtung erklären, beendet. Der Vergleichsabschluß bedeutet, daß die Beteiligten aufgrund unseres Schlichtungsspruches (Vergleichsvorschlages) einen Vergleich abschließen, in der Regel schon im Ortstermin. Dieser Vergleich wird von uns protokolliert und bildet dann eine eigenständige Anspruchsgrundlage für die Durchsetzung der Ansprüche unter den Beteiligten, also wenn einer der Beteiligten den Regelungen des Vergleiches keine Folge leistet.

Das Scheitern der Schlichtung wird von uns erklärt, wenn einer der Beteiligten das Schlichtungsverfahren selbst ablehnt, also nicht annimmt, oder sich nicht bereiterklärt, die anteiligen Schlichtungsgebühren (bei einem Ortstermin) zu übernehmen, oder aber, wenn er den Schlichtungsspruch (Vergleichsvorschlag) nicht annimmt.

 

6. Kosten des Schlichtungsverfahrens

Sofern kein Ortstermin durchgeführt wird, ist das Schlichtungsverfahren für die Beteiligten völlig kostenlos. Wird ein Ortstermin durchgeführt, richten sich die Kosten nach dem Gegenstandswert (z. B. dem offenen Restwerklohn oder dem Wert einer Nachbesserung):

Bei einem Gegenstandswert bis zu 5.000,-- € betragen die Schlichtungsgebühren pro Beteiligtem 60,-- € und Ortstermin, bei einem Gegenstandswert über 5.000,-- € betragen die Schlichtungsgebühren 120,-- € pro Beteiligtem und Ortstermin.

In der Regel genügt ein Ortstermin. Sollte ein weiterer Termin notwendig werden, stimmen wir dies vorher mit den Beteiligten ab.

Die Kostenanforderung erfolgt in der Regel zusammen mit der Bestätigung des Ortstermines.

Wir gehen grundsätzlich nicht davon ab, daß jeder der Beteiligten den gleichen Betrag als Schlichtungsgebühr zu zahlen hat. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht: Wer nämlich bereit ist, die Schlichtungsgebühr zu bezahlen, ist auch grundsätzlich vergleichsbereit.

 

7. Sonstiges

Wenn das Schlichtungsverfahren gescheitert ist, steht den Beteiligten ohne weiteres der Weg zu den ordentlichen Gerichten offen. Das Gleiche gilt natürlich für den Fall, daß ein Schlichtungsverfahren überhaupt nicht zustandekommt.

Selbstverständlich kann jeder Beteiligte zum Schlichtungsverfahren Vertrauenspersonen hinzuziehen, z. B. Rechtsanwälte, Architekten etc.

 

8. Sachverständiger

Zurzeit ist aus dem Kreis unserer Mitglieder der ehemalige Fachgruppenvorsitzende Rainer Gebhardt als Gutachter für das Bestattungsgewerbe bei der Handwerkskammer des Saarlandes öffentlich bestellt und vereidigt.

Rainer Gebhardt verfügt durch seine berufliche Erfahrung als Schreiner- und Bestattermeister über die notwendige besondere Sachkunde. Die Beauftragung eines Sachverständigen kann unabhängig von der Durchführung eines Schlichtungsverfahrens durch die Beteiligten an einem Bestattungsvertrag erfolgen.

Mitglieder erhalten kostenlos alle drei Monate die Zeitschrift "Der Bestatter". Dort finden sich Berichte zu aktuellen Themen. Herausgegeben wird die Zeitschrift von den Kollegen in Hessen, d. h. vom dort angesiedelten DIB - Deutsches Institut für Bestattungskultur.

Spezielle saarländische Themen, gerade auch aktuelle Geschehnisse mit Relevanz für Bestatter, behandeln wir auch in unserem eigenen Magazin "Wohnhandwerker".

  • Vergünstigungen bei der Teilnahme an Weiterbildungslehrgängen von Innung und Verband, etwa zum fachgeprüften Bestatter.
  • Großabnehmerabkommen bei Fahrzeugmiete
    Mit Europcar haben wir über unseren Bundesverband eine eigene Preisstaffel für Mitgliedsbetriebe vereinbart. Besonders im One-Way-Bereich bei der Auslieferung von Möbeln oder ähnlichem mit Klein-LKW rentiert sich häufig die Anmietung eines Fahrzeugs.
  • PKW, Transporter und LKW günstiger - Über unseren Bundesverband können wir auf Grund von Rahmenabkommen mit diversen Autoherstellern Rabatte anbieten, die abhängig sind vom jeweiligen Modell und bis über 30 % vom Listenpreis betragen. Melden Sie sich bei Interesse bitte bei unserer Geschäftsstelle. Einzelheiten unter http://schreiner.saarland/fuer-schreiner/downloads/allgemeines/.

  • Großabnehmerabkommen PKW über EVH-Bayern
    Es gelten Rahmenabkommen für verschiedene Marken. Wenden Sie sich vor jedem Kauf an unsere Geschäftsstelle, um die aktuell gültigen Marken zu erfragen, oder beachten Sie unsere Rundschreiben. Bei konkreter Kaufabsicht kontaktieren Sie bitte die Abwicklungsstelle beim EVH-Bayern GmbH, Theresienstraße 29, 80333 München, Tel.: 089/32 20 93 0,  Fax 089/32 20 93 29, damit sie mit dem entsprechenden Nachlass Fahrzeuge der obengenannten Marken beziehen können.
    Die Fahrzeuge werden durch den ortsansässigen Händler ausgeliefert. Hierdurch ist ein sorgfältiger Kundendienst gewährleistet.
  • Rahmenabkommen bei Versicherungen
    Über unseren Partner, das Maklerbüro Harig & Jochum, haben wir mit zahlreichen renommierten Versicherungen Sondervereinbarungen für unsere Mitglieder getroffen: von der Betriebspflicht bis zur Unfallversicherung. Im Einzelfall ist es schon vorgekommen, daß unsere Betriebe tausende von Mark über unseren Kooperationspartner gespart haben - gerade auch in der für Schreinereibetriebe so wichtigen Feuerversicherung.
  • Bei der Signal-Iduna Versicherung erhalten Innungsmitglieder einen Rabatt in allen betrieblichen Versicherungsbereichen von generell 12 %!