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Sieben neue Fachgeprüfter Bestatter

Saarbrücken. Nach 200 Stunden Vorbereitung haben nun weitere sieben Kandidaten aus dem Saarland und den benachbarten Regionen bei der Handwerkskammer Saarbrücken erfolgreich die Prüfung zum „Fachgeprüften Bestatter“ abgelegt.

Bildnachweis: HKH Saar

„Das war insgesamt die achte Prüfung mit nun fast 80 Teilnehmern, die wir seit 2004 als Bestatterinnung organisiert haben“, zeigte sich Innungsgeschäftsführer Michael Peter erfreut über die positive Resonanz des Weiterbildungsangebots. Die diesjährige Lossprechungsfeier der Junggesellen/innen im Schreinerhandwerk im Finanzcenter der Sparkasse Saarbrücken war der passende feierliche Rahmen für die Überreichung der Prüfungszeugnisse durch den Vorsitzenden der Bestatter-Fachgruppe und des Prüfungsausschusses, Schreiner- und Bestattermeister Peter Schneider aus Saarbrücken.

Die Tätigkeiten und Aufgaben eines Bestatters haben sich geändert. Wesentlich zugenommen hat in den zurückliegenden Jahren der Umfang der begleitenden Dienstleistungen bei einer Bestattung. Fragen zur Bestattungsvorsorge oder zu Sozialhilfebestattungen werfen viele Probleme auf. Daher ist heute eine qualifizierte Weiterbildung dringend geboten. Genau an dieser Stelle setzt der Lehrgang an. „Unsere Innung der Schreiner war bundesweit überhaupt die erste, die sich für Bestatter geöffnet hatte. Und wir erkannten frühzeitig, dass das vielfach von Schreinern mitbetriebene Bestattungsgeschäft zunehmend höhere Anforderungen an die berufsspezifischen Kenntnisse stellte“, so Geschäftsführer Peter.

Das umfangreiche theoretische Wissen vermitteln im Lehrgang erfahrene Referenten wie Standesbeamte, Mitarbeiter des für das Landesbestattungsgesetz zuständigen Ministeriums oder der Sozialhilfeträger.  Das Kennenlernen fremder Bestattungskulturen und -zeremonien stößt ebenso auf ein reges Interesse wie heutige Erfordernisse an den Trauerdruck.  Gerade auf die rechtlichen Besonderheiten im Bestattungsgewerbe wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Hier ist insbesondere Innungsgeschäftsführer und Rechtsanwalt Michael Peter ein kompetenter und erfahrener Referent. „Hervorzuheben ist aber auch die Referententätigkeit von Peter Schneider, der als erfahrener Bestattermeister gerne seine reichhaltige Erfahrung im Umgang mit Behörden und mit den unterschiedlichsten Situationen bei Beratungsgesprächen weitergibt“, lobt Peter seinen Fachgruppenvorsitzenden.

Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen sind auch profunde Fertigkeiten in den praktischen Tätigkeiten eines Bestatters erforderlich. Dazu gehört die hygienische Totenversorgung, um die ästhetisch und hygienisch einwandfreie Aufbahrung eines Verstorbenen zu gewährleisten, wie es bei der Verabschiedung am offenen Sarg der Fall ist.  Fachlich geschult werden die Teilnehmer auch im Bereich der Grabmachertechnik. Und gerade für die Nicht-Schreiner unter den Teilnehmern sind die praktischen Übungen bei der Ausstattung von Särgen mit Stoff und Beschlägen eine wichtige Erfahrung.

Die Prüfungszeugnisse zum fachgeprüften Bestatter erhielten:

  • Chantal Rack, Heusweiler, Bestattungen Paul Rack, Heusweiler
  • Raphaela Haas, Schwalbach, Bestattungen Raphael Haas, Schwalbach
  • Dominik Maxheim, Merzig, Bestattungen Karl-J. u. Kurt Maxheim, Merzig
  • Daniela Schläfer, Völklingen, Avalon Bestattungen, Völklingen
  • Dietmar Gebert, Völklingen, Avalon Bestattungen, Völklingen
  • Mathias Haas, Trier-Ehrang, Bestattungen Haas, Trier-Ehrang
  • Alexander Sicken, Sierscheid, Bestattungen Graberg & Friedrich, Inh. I. Proll, Adenau